ABU: Recht, Verträge und Berufsbildung
Sitte, Moral und Recht
Du unterscheidest gesellschaftliche Erwartungen, moralische Werte und rechtlich verbindliche Regeln.
- Fragen
- 10
- Dauer
- ca. 5–10 Min.
- Internes Trainingsziel
- 60 %
- Verstehen
Grundlagen in Ruhe anschauen.
- Ausprobieren
Antworten wählen und bei Bedarf ändern.
- Weiterkommen
Nach der Abgabe Lösungen mit Erklärungen sehen.
VERSTEHEN
Kurz erklärt. Gut vorbereitet.
Zusammenhänge verstehen
Menschen brauchen Regeln, damit sie zusammenleben können. Nicht jede Regel ist aber ein Gesetz. Sitten und Bräuche sind vertraute Verhaltensweisen einer Gemeinschaft, etwa eine bestimmte Begrüssung oder ein Fest. Sie können je nach Ort, Zeit und Gruppe verschieden sein. Moral betrifft Wertvorstellungen: Was halten wir beispielsweise für ehrlich, fürsorglich oder gerecht? Recht bezeichnet verbindliche Regeln, deren Durchsetzung staatliche Stellen im vorgesehenen Verfahren sichern können. Die Rechtsordnung umfasst die geltenden Rechtsnormen. Eine unhöfliche Handlung führt nicht allein deshalb zu einer staatlichen Strafe. Trotzdem können gesellschaftliche Folgen auftreten, beispielsweise Kritik oder Vertrauensverlust. Umgekehrt kann eine Handlung gleichzeitig moralisch falsch und rechtlich verboten sein. Entscheidend ist deshalb nicht nur, ob du ein Verhalten gut findest: Frage auch nach der Art der Regel und nach ihrer rechtlichen Grundlage. Persönliche Werte sind wichtig, ersetzen aber keine Prüfung der geltenden Vorschriften. Unsere Beispiele dienen der Orientierung, nicht der abschliessenden Beurteilung eines echten Streitfalls.