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ABU: Recht, Verträge und Berufsbildung

Rechtsquellen richtig nutzen

Du erklärst, wie Gesetz, Gewohnheitsrecht und richterliche Lückenfüllung zusammenwirken.

Kostenlos · Ohne Zeitlimit · In deinem Tempo

Zuerst verstehen ↓
Ein erster Einblick
Quelle → Regel → Fall
Begründet nachschlagen.
Rechtsstand und Zusammenhang gehören zur Recherche.
Fragen
10
Dauer
ca. 5–10 Min.
Internes Trainingsziel
60 %
  1. Verstehen

    Grundlagen in Ruhe anschauen.

  2. Ausprobieren

    Antworten wählen und bei Bedarf ändern.

  3. Weiterkommen

    Nach der Abgabe Lösungen mit Erklärungen sehen.

VERSTEHEN

Kurz erklärt. Gut vorbereitet.

Zusammenhänge verstehen

Für eine Rechtsfrage brauchst du eine verlässliche Grundlage. Geschriebenes Recht umfasst beispielsweise Verfassung, Gesetze und Verordnungen. Welche Bestimmung passt, hängt vom Sachverhalt und vom Geltungsbereich ab. Art. 1 ZGB gibt für das Zivilrecht eine Reihenfolge vor: Zuerst wird das Gesetz nach seinem Wortlaut und seiner Auslegung angewendet. Fehlt eine passende Vorschrift, kommt Gewohnheitsrecht infrage. Dafür genügt nicht, dass einige Menschen etwas häufig tun: Es braucht eine längere allgemeine Übung und die Überzeugung, rechtlich dazu verpflichtet zu sein. Fehlt auch solches Recht, entscheidet das Gericht nach einer Regel, die es als Gesetzgeber aufstellen würde. Dabei berücksichtigt es bewährte Lehre und Überlieferung. Rechtslehre sind fachwissenschaftliche Auffassungen; Rechtsprechung besteht aus Gerichtsentscheiden. Beide helfen bei der Auslegung und Rechtsentwicklung, sind aber nicht einfach beliebig austauschbare Gesetzestexte. Bei einer Recherche prüfst du Quelle, Rechtsstand und Zusammenhang. Ein einzelner Internetsatz oder ein altes Schulbeispiel ersetzt diese Prüfung nicht.