ABU: Recht, Verträge und Berufsbildung
Schweizer Bildungswege einordnen
Du unterscheidest Berufsabschlüsse, Maturitäten und Weiterbildungen und prüfst Übergänge statt sie vorauszusetzen.
- Fragen
- 10
- Dauer
- ca. 5–10 Min.
- Internes Trainingsziel
- 60 %
- Verstehen
Grundlagen in Ruhe anschauen.
- Ausprobieren
Antworten wählen und bei Bedarf ändern.
- Weiterkommen
Nach der Abgabe Lösungen mit Erklärungen sehen.
VERSTEHEN
Kurz erklärt. Gut vorbereitet.
Zusammenhänge verstehen
Nach der obligatorischen Schule folgt die Sekundarstufe II. Eine zweijährige berufliche Grundbildung führt zum eidgenössischen Berufsattest (EBA), eine drei- oder vierjährige zum eidgenössischen Fähigkeitszeugnis (EFZ). Betrieb, Berufsfachschule und überbetriebliche Kurse arbeiten dabei zusammen. Die Aufteilung der Wochentage hängt vom Beruf und Ausbildungsmodell ab. Die Berufsmaturität (BM) verbindet ein EFZ mit erweiterter Allgemeinbildung. Sie kann während oder nach der Lehre erworben werden und eröffnet insbesondere den Zugang zu einem verwandten Fachhochschulbereich; die konkreten Zulassungsbedingungen bleiben wichtig. Eine Fachmittelschule führt gewöhnlich nach drei Jahren zum Fachmittelschulausweis. Zusätzliche Leistungen führen zur Fachmaturität (FM). FM und BM sind nicht derselbe Abschluss. Auf der Tertiärstufe gibt es höhere Berufsbildung und Hochschulen. Zur höheren Berufsbildung gehören Berufsprüfungen mit eidgenössischem Fachausweis, höhere Fachprüfungen mit eidgenössischem Diplom und höhere Fachschulen (HF). Hochschulen umfassen unter anderem Fachhochschulen (FH), pädagogische Hochschulen (PH) und Universitäten/ETH. HF und FH sind also unterschiedliche Bildungswege. Ein Pfeil im Bildungssystem zeigt eine mögliche Verbindung, keine automatische Zulassung: Berufserfahrung, Fachrichtung, Prüfungen oder Zusatzleistungen können verlangt werden. Prüfe deshalb zuerst deinen vorhandenen Abschluss, dann dein Ziel und schliesslich die aktuellen Aufnahmebedingungen.